Der Herzberger Kammerchor - Ein Kurzportrait
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Der Herzberger Kammerchor wurde ursprünglich 1983 von seinem jetzigen Leiter als überregionaler Chor gegründet. Ihm gehörten vor allem die zahlreichen “Ehemaligen” an, die sich nach ihrem Schulabschluss in Herzberg als Studierende bundesweit verteilt hatten, sowie jüngere und besonders stimmbegabte Mitglieder der Herzberger Kantorei.
Von Anfang an widmete sich der Chor einer breiten stilistischen Palette etwa von Werken Palestrinas bis hin zur zeitgenössischen Musik. In seiner ersten Phase, die bis 1988 dauerte, machte der Chor auf seinen Konzertreisen u.a. durch besonders selten zu hörende Werke, wie z.B. Max Regers Motetten op. 110 oder Penderezkis “Agnus Dei”, auf sich aufmerksam. 1995 wurde nach mehrjähriger Pause ein Neuanfang gewagt und der Chor formierte sich aus größtenteils neuen Mitgliedern. Die ungefähr dreißig Sängerinnen und Sänger treffen sich nahezu alle zwei Monate zu intensiven Probenwochenenden in Herzberg am Harz, um ein bis zwei Programme im Jahr einzustudieren. Desweiteren findet alljährlich im Sommer eine ca. einwöchige Konzertreise statt. Im Laufe der Jahre wurden sämtliche Motetten von Johann Sebastian Bach, Anton Bruckner, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy aufgeführt. Zu den besonderen Höhepunkten gehörten die Aufführungen der Motetten op. 110 vom Max Reger, das Agnus Dei von Krystof Penderecki, sowie im Bruckner-Jahr 1996 die Aufführung seiner e-moll-Messe in Zusammenarbeit mit dem Göttinger Symphonie Orchester. |